Politik

Freitag, 3. April 2020

Berlin − Bun­des­ge­sund­heits­mi­nis­ter Jens Spahn (CDU) will sich persönlich in Gesprächen mit den Arbeitgebern auf dem Gesundheitssektor dafür einsetzen, dass Pfleger und Schwestern, die in der Coronakrise besonders gefordert sind, Zusatzzahlungen erhalten.

Das kündigte Spahn gestern in Bild Live auf der Homepage der Bild-Zeitung an. Spahn sagte wörtlich: „Ich würde gerne zusammen mit den Arbeitgebern schauen, wie wir Wege finden, denjenigen, die jetzt Großartiges leisten jeden Tag, dafür noch mal eine beson­dere Anerkennung zu geben.“

Spahn weiter: „Die Idee finde ich richtig − und darüber möchte ich gerne mit den Arbeit­ge­bern in der Pflege reden.“ Es sei sein „Ziel“, dass diejenigen, die jetzt „mit anpacken und in schweren Zeiten einen wichtigen Dienst“ leisteten, dafür auch „eine finanzielle Anerkennung bekommen.“

Der Ge­sund­heits­mi­nis­ter schränkte aber ein, dass sich die Frage, wie man die nachvoll­zieh­bare Forderung nach Boni für Pfleger und Schwestern „fair und gerecht“ umsetze, „nicht ganz so schnell“ beantwortet lasse.

Grundsätzlich müsse es aber darum gehen, all jenen, „die jetzt in dieser Zeit besonders mit anpacken, in den Kliniken, in den Praxen, in der Gesundheitspflege“ am Ende sagen zu können: „Das wollen wir auch finanziell noch mal besonders vergüten.“ © kna/aerzteblatt.de